Wirkung und Bedeutung der Farben - Teil 5

Wir berücksichtigen bei der Farbgestaltung noch....

 

Farbharmonien

Darunter verstehen wir Zusammenstellungen von Farben, die gut harmonieren. Dadurch wirken sie in ihrer gesamten Darstellung sehr positiv

und angenehm auf ihren Betrachter. Bei Farbzusammenstellungen, die  nicht gut miteinander korrespondieren, ergibt sich meist eine Disharmonie,

die oftmals unangenehme und widerwillige Empfindungen auslöst.

 

Harmonische Farbzusammenstellung aus der Farbpalette

Benachbarte Farben

Warme Farben

Kalte Farben

Bunte mit unbunten Farben

Aufgehellte Farbtöne mit ihrer Vollfarbe

Entsättigte Farbtöne mit Grau und ihrer Vollfarbe

 

Farbkontraste

Mit Hilfe der Farbkontraste ist es möglich, Unterschiede hervorzuheben und somit Aufmerksamkeit zu erzeugen. Sie erzeugen Spannung (Bedingung)
und wirken belebend und lebendig - sie können jedoch auch auf den Betrachter Gereizheit (Ungleichgewicht)  erzeugen bzw. unannehm wirken.

 

Farbkontraste aus der Farbpalette

 

 

Qantitätskontrast

auf großen, einfarbigen Flächen werden kleine, andersfarbige Elemente platziert.

 

Qualitätskontrast

reine gesättigte Farben neben diesig wirkenden, ungesättigten Farben eingesetzt.

 

Komplementärkontrast Komplementärfarben, die sich zu unbunt ergänzen (Farben liegen lt. Farblehre/Farbsechseck sich gegenüber).
Warm - Kaltkontrast

warme Farben und kalte Farben nebeneinander aufbringen.

 

Hell-Dunkelkontrast Vollfarben die aufgehellt sind neben der entsprechenden Vollfarbe.
Bunt- Unbuntkontrast Bunte Farben und unbunte Farben nebeneinander dargestellt.

 

 

Simultankontrast

Simultankontrast ist die Fähigkeit des Sehorgans, das Aussehen von Farbnuancen durch den Einfluß der Umfeldfarben zu verändern.*

 

- Farben verändern je nach ihrer Umgebung Ihre Farbbrillanz ganz individuell. Wir nehmen sie durch Ihr jeweiliges Umfeld ganz unterschiedlich wahr.Wenn wir also einen Farbton in einer farbigen Umgebung ändern, d.h. einen neuen Farbton einbringen oder entfernen, ändert sich die Wahrnehmung einer Gestaltung ganz grundlegend. Wir können also mit Hilfe des Kontrastes ganz universelle Unterschiede herausarbeiten. Verwenden wir z. B. auf einem roten Untergrund ein rot-gelbes Objekt, so scheint es gelblicher und auf einen gelben Hintergrund rötlicher.

 

 

 

Dunkler Hintergrund

das eingefügte Farbelement wirkt heller /  das Farbelement tritt in den Vordergrund.

 

Heller Hintergrund das eingef. Farbelement wirkt dunkler / tritt in den Hintergrund, wirkt zurückgezogen.
Warmer Hintergrund Eingef. Farbelement wirkt kühler.
Kalter Hintergrund

Eingef. Farbelement wirkt wärmer.

 

Unbunter Hintergrund

z. B. Schwarz läßt das eingefügte Farbelement leuchten.

 

 

 

 


Farbklänge

Mit ihrer Hilfe lassen sich Unterschiede herstellen, die nicht im Kontrast zueinander stehen. Sie wirken bei gleicher Helligkeit und Farbqualität und stehen harmonisch zueinander, scheinen dennoch konstrastreich.